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Bambus ist generell sehr anspruchslos. Er sollte
im Frühjahr oder Sommer gepflanzt werden und gedeiht am besten in
einem kräftigen aber lockeren und gut drainierten Boden. Der pH Wert
des Bodens ist für die meisten Arten nicht entscheidend. Bambus braucht
viel Wasser und sollte bei Trockenheit regelmässig gegossen werden,
verträgt aber keine Staunässe und sumpfige Bedingungen. Durch sein schnelles Wachstum braucht der Bambus reichlich Nährstoffe. Am besten ist eine Düngung im Frühjahr. Es eignen sich Kompost, organische Dünger in fast jeder Form und auch Mineraldünger. Eine Mulchschicht ist vor allem für junge und empfindlichere Pflanzen zu empfehlen. Schädlinge findet man am Bambus in unseren Breiten praktisch nicht. Zwergbambus sollte einmal im Jahr in Form geschnitten werden und alle paar Jahre sollten die meisten Zwergarten im Spätwinter bis knapp über dem Boden zurückgeschnitten werden um kompakte, wüchsige Pflanzen zu erhalten. Auch grössere Bambus lassen sich gut schneiden, z.B. als Hecken. Die bei Palme Per Paket angebotenen Arten haben eine für Mitteleuropa ausreichende Winterhärte. Zu Frostschäden an den Blättern, häufig durch Frosttrocknis, kann es allenfalls an besonders kalten und windigen Standorten kommen. Schon eine Mulchschicht gegen Gefrieren des Bodens kann hier sehr helfen. Blatt- und selbst Halmschäden werden im Frühjahr schnell regeneriert. Bei jungen, frisch gesetzten Pflanzen empfiehlt sich Schutz durch eine um die Pflanze gebundene Riedmatte im ersten Winter.
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Wer sich ausführlicher über Bambus informieren möchte, kann sich an die Europäische Bambusgesellschaft wenden. |
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